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Predigtreihe Gott erfahren
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19 Sein Plan für unser Leben |
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Mk 1,16-20
Sein Plan für unser Leben
14 Nachdem aber Johannes gefangengesetzt war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! 16 Als er aber am Galiläischen Meer entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. 17 Und Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! 18 Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach. 19 Und als er ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, wie sie im Boot die Netze flickten. 20 Und alsbald rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Boot mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach. (Luther 84)
„Kein Plan“, antworten viele Jugendliche auf die Frage, wie sie ihr Leben gestalten und führen wollen. Die Palette der Möglichkeiten ist groß. Es fällt schwer sich festzulegen. Simon und Andreas waren, wie viele Erwachsene, in einer anderen Phase. Ihr Leben verlief in festen Bahnen. Der Tages- und Wochenplan war durch die Arbeit vorgezeichnet. Egal, ob wir noch keinen Plan oder einen festen Tages- & Wochenplan haben. Jesus konfrontiert uns mit seinem Plan für unser Leben: Folgt mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen. wörtlich übersetzt: Hierher, hinter mir her, und ich werde euch zu Menschenfischern machen. Seine Platzanweisung für uns: Dort sein, wo Jesus ist - Sein Weg für uns: Jesus folgen, mit allen Folgen Sein Ziel mit uns: Begeistert, Menschen für Gottes Liebe begeistern
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18 Gottes Willen erkennen |
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Rö.15,4-7 Gottes Willen erkennen 5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, 6 damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. 7 Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Luther 84)
„Wer nicht allein sein kann, hüte sich vor der Gemeinschaft“, schrieb Dietrich Bonhoeffer, denn: Wer nicht mit sich selbst auskommt, wird auch nicht mit anderen auskommen. Wie viele unterschiedliche Meinungen, politische Ansichten und Interessen treffen allein jetzt, hier in diesem Raum, aufeinander! Gemeinschaft fordert heraus. Konflikte sind unausweichlich. Dabei geht es auch unter Christen in der Gemeinde nicht ohne Verletzungen ab. Dicht machen, für sich bleiben sind die Versuchungen nach solchen Erfahrungen. Doch Gott hat uns für die Gemeinschaft geschaffen. Nicht von ungefähr wird Gottes Wille in dem Gebot, Gott von ganzen Herzen zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst, auf den Punkt gebracht. Wir sind zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander berufen und dazu, mit uns selbst auszukommen. Gott fordert damit nicht mehr als er schenkt. Mit einem Schlagwortsatz gesagt:
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17 (Un-)Gehorsam - der kleine Unterschied |
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Lukas 6,46-49 (Un-)Gehorsam- der kleine Unterschied Gefragt, ermutigt, gewarnt! so könnte man die Worte von Jesus überschreiben, die Luk 6, 46-49 überliefert werden:
Gefragt: Was nennt ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage? Ermutigt: Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie - ich will euch zeigen, wem er gleicht. Er gleicht einem Menschen, der ein Haus baute und grub tief und legte den Grund auf Fels. Als aber eine Wasserflut kam, da riss der Strom an dem Haus und konnte es nicht bewegen; denn es war gut gebaut. Gewarnt: Wer aber hört und nicht tut, der gleicht einem Menschen, der ein Haus baute auf die Erde, ohne Grund zu legen; und der Strom riss an ihm und es fiel gleich zusammen, und sein Einsturz war groß.
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16 Was der Glauben kostet |
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Luk 14,25-27 und 33
Was der Glauben kostet
25 Es ging aber eine große Menge mit ihm; und er (Jesus) wandte sich um und sprach zu ihnen 26 Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein. 27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. … 33 So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein. (Luther 84)
Es gibt Situationen in denen es hart auf hart geht, in denen wir entscheiden müssen: Wer und was sind mir wichtiger? Wer hat im Zweifelsfall das Sagen? Was gibt in der Entscheidung den Ausschlag?
In diesen Situationen zeigt sich, wer nur mit Jesus unterwegs war und wer ihm nachfolgt. Der Unterschied wird deutlich, wenn uns der Glaube etwas kostet. Dann zeigt sich, wie tief unser Vertrauen zu Jesus geht. Darum sagt Jesus, was der Glauben kostet und bringt, bevor es hart auf hart geht. Er redet Klartext, damit unser Glaubensleben keine „Investruine“ wird. Was kostet der Glaube an Jesus Christus?
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15 Die Josua Methode: Vertrauen wagen |
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Josua 5,13-15 und 6,1-5 Die Josua Methode: Vertrauen wagen Die Mauern von Jericho sind sprichwörtlich geworden. An der dünnsten Stelle zwei Meter dick und bis zu 12 m hoch waren sie ein imposantes Bollwerk, als das Volk Israel das Land Kanaan betrat. Sie verkündeten: Wir sind uneinnehmbar! Doch sie fielen.
Ob wir wollen oder nicht werden wir ständig zu Entscheidungen und zum Handeln herausgefordert. Dabei gibt es auch Situationen in denen der Weg zur Versöhnung und zum Neuanfang vermauert scheint. Vielleicht herrscht eisiges Schweigen. Es gibt kein Rankommen. Eine Wand der Ablehnung türmt sich auf. Oder man setzt sich dafür ein, diese Welt ein Stück freundlicher und gerechter zu machen und läuft gegen eine Wand von Gleichgültigkeit und Stumpfsinn.
Wie gehst Du damit um? Etwa, indem Du versuchst, diese Konflikte zu umgehen? Wenn Israel damals so entschieden hätte, hätte es Jericho ständig im Rücken gehabt und immer wieder mit feindlichen Attacken rechnen müssen. Was tun? Alles auf eine Karte setzen und die Festung stürmen? Was, wenn uns wie dem Volk Israel dazu die passende Ausrüstung fehlt? |
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14 Merkzeichen für unterwegs |
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16.01.2011 Josua 4,1-7.20 Merkzeichen für unterwegs Die Denkmalpflege müht sich, besondere Zeitzeugnisse zu erhalten. Doch was lohnt bewahrt zu werden? Um ein Denkmal, das vor 3000 Jahren in Gilgal errichtet wurde geht es heute. Es ist ein Vorbild für das Kreuz von Golgatha. Seine Botschaft lohnt noch heute gehört zu werden. Ich lese Josua 4,1-7 und 20: (Lutherübersetzung)
Als nun das Volk ganz über den Jordan gegangen war, sprach der HERR zu Josua: 2 Nehmt euch aus dem Volk zwölf Männer, aus jedem Stamm einen, 3 und gebietet ihnen: Hebt mitten aus dem Jordan zwölf Steine auf von der Stelle, wo die Füße der Priester stillstehen, und bringt sie mit euch hinüber, und legt sie in dem Lager nieder, wo ihr diese Nacht bleiben werdet. 4 Da rief Josua die zwölf Männer, die er bestellt hatte aus Israel, aus jedem Stamm einen, 5 und sprach zu ihnen: Geht hinüber vor der Lade des HERRN, eures Gottes, mitten in den Jordan, und ein jeder hebe einen Stein auf seine Schulter, nach der Zahl der Stämme Israels, 6 damit sie ein Zeichen seien unter euch. Wenn eure Kinder später einmal fragen: Was bedeuten euch diese Steine?, 7 so sollt ihr ihnen sagen: Weil das Wasser des Jordans weggeflossen ist vor der Lade des Bundes des HERRN, als sie durch den Jordan ging, sollen diese Steine für Israel ein ewiges Andenken sein. … v.20: Und die zwölf Steine, die sie aus dem Jordan genommen hatten, richtete Josua auf zu Gilgal. |
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13 Was geschieht, wenn Du betest? |
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02.01.2011 Eph 3,20-21
Was geschieht, wenn Du betest?
Was geschieht eigentlich, wenn wir beten?
Wer vorher noch nie in einem Gottesdienst war, wird sich vermutlich wundern: Da sprechen Menschen einen Gott an, den sie nicht sehen. Sie sagen ihm was ihnen an ihm gefällt, wofür sie ihm danken und bitten um Hilfe. Sie tun das mit einer Selbstverständlichkeit, die sich nicht von selbst versteht, sondern weil sie vertrauen: Gott ist unsichtbar da! In der Regel sind es ganz normale Leute. Darum mag ihr Verhalten zwar befremden, aber auch herausfordern. Es lässt fragen: „Hallo ist da wer?“ „Gibt es hinter der sichtbaren Wirklichkeit noch etwas, eine mir verborgene Wirklichkeit?“ Diese „Außenperspektive“ spiegelt uns etwas von dem wider, was Gott uns mit dem Gebet schenkt. Der Apostel Paulus schrieb im Epheserbrief, cp 3, v. 20f: Dem aber, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 21 dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (Text: Lutherbibel)
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26.12.2010 2. Kor. 8,9
Das Fest geht weiter...
Geht das Fest noch weiter, wenn morgen die Feiertage vorbei sind? - Was machen wir mit dem was uns geschenkt wurde?
Der Einzelhandel hofft, dass wir die Geldgeschenke in Waren umsetzen und sich das Weihnachtsgeschäft fortsetzt. Die Touristikbranche hofft, dass wir das Fest verlängern, indem wir Urlaub in ihrer Region machen.
Aber auch Gott, der uns das Weihnachtsfest beschert hat, hofft, dass das Fest weitergeht. Wie? Das sagt uns Paulus in 2. Kor 8,9:
(Denn) ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.
Wie geht Weihnachten weiter? 1) Indem wir die Gnade Gottes in Jesus Christus kennenlernen.
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24.12.2010 Joh 3,16
Verloren und gefunden
Wer ist als Kind nicht gern einmal in die Rolle von Prinz oder Prinzessin geschlüpft: Einmal eine Krone tragen, ein Königskind sein, ausgestattet mit Würde, Glanz, Pracht und Macht. Bei den meisten sind seither etliche Jahre ins Land gegangen. Ich vermute aber, die Sehnsucht nach dem Besonderen, der Krönung ist geblieben. Womit möchtest Du diesen Abend krönen? Womit Deine Arbeit, deinen Erfolg, die Urlaubstage oder gar Dein Leben?
Doch wie schnell kann es gehen, dass dieser Abend anders als erhofft verläuft, die Arbeit verloren, der Erfolg dahin, der Urlaub ins Wasser gefallen und unser Leben vorbei ist.
Was ist, wenn es uns so ergeht, wie dem vierten König im Krippenspiel? Was ist, wenn wir so gut wie alles verlieren? Früher oder später werden wir wohl alle Erfahrungen von Krankheit und Verlust, Scheitern und Zerrbruch machen. Wer jetzt schon betroffen ist, fürchtet den Heiligen Abend vielleicht mehr als sich darauf zu freuen.
Doch für alle, auch die, denen nicht nach Feiern zumute ist, kam Gott zur Welt. Die Bibel sagt: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit alle die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
Hier wird nichts schöngeredet. Im Gegenteil: Das Dilemma, in dem wir Menschen stecken wird beim Namen genannt: Es ist nicht, dass wir so vieles im Laufe unseres Lebens einbüßen, sondern ohne Buße, Umkehr zu Gott, Gott verloren gehen.
Das zeichnet sich ab, wenn es ans Loslassen und Sterben geht. Was dann? Was bleibt uns dann? Nur Wut, Trauer und Verzweiflung, darüber, dass alles vorbei ist?
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19.12.2010 Psalm 24,
„Macht die Tore weit“
Psalm 24:1 EIN PSALM DAVIDS. Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. 2 Denn er hat ihn über den Meeren gegründet und über den Wassern bereitet.
3 Wer darf auf des HERRN Berg gehen, und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? 4 Wer unschuldige Hände hat und reines Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trug und nicht falsche Eide schwört: 5 der wird den Segen vom HERRN empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heiles. 6 Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt, das da sucht dein Antlitz, Gott Jakobs. SELA.
7 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe! 8 Wer ist der König der Ehre? Es ist der HERR, stark und mächtig, der HERR, mächtig im Streit. 9 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe! 10 Wer ist der König der Ehre? Es ist der HERR Zebaoth; er ist der König der Ehre. SELA. (Lutherübersetzung)
Gott kommt! – Das ist die Botschaft der Adventszeit. Sie steht im scharfen Widerspruch zur süßlich, kitschig geschäftigen Weihnachtsstimmung: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt das Geld hereingeschneit“. Nein, Gott kommt! Und das ist eine Kampfansage: „Er ist der Herr, mächtig im Streit“ lesen wir in Psalm 24. Was ist das für ein Streit? Ist Gott denn nicht ein Gott des Friedens? Doch, aber wenn er sich als Herr Zebaoth, zu Deutsch: Herr der Heerscharen ankündigt, dann, weil er keinen faulen Frieden will.
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09 Weihnachtsvorbereitungen |
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12.12.2010 Lukas 3,1-14
Weihnachtsvorbereitungen
3:1 Im fünfzehnten Jahr der Herrschaft des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter in Judäa war und Herodes Landesfürst von Galiläa und sein Bruder Philippus Landesfürst von Ituräa und der Landschaft Trachonitis und Lysanias Landesfürst von Abilene, 2 als Hannas und Kaiphas Hohepriester waren, da geschah das Wort Gottes zu Johannes, dem Sohn des Zacharias, in der Wüste. 3 Und er kam in die ganze Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden, 4 wie geschrieben steht im Buch der Reden des Propheten Jesaja: »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn und macht seine Steige eben!
5 Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden; und was krumm ist, soll gerade werden, und was uneben ist, soll ebener Weg werden. 6 Und alle Menschen werden den Heiland Gottes sehen.« 7 Da sprach Johannes zu der Menge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? 8 Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße; und nehmt euch nicht vor zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken. 9 Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 10 Und die Menge fragte ihn und sprach: Was sollen wir denn tun? 11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer zu essen hat, tue ebenso. 12 Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? 13 Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! 14 Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold! (Lutherbibel)
Wer Besuch erwartet, trifft Vorbereitungen. In der Regel wird zuerst einmal aufgeräumt . Die Adventszeit ruft uns ins Gedächtnis: Gott kommt zu uns. Wie er in Jesus, dem Christus, Mensch geworden ist, so wird er auch durch Jesus uns Menschen am Ende der Zeit richten. Nutzen wir die Zeit, unser Leben aufzuräumen und Platz für ihn zu schaffen. |
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08 Kleiner Bahnhof für den großen Gott |
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28.11.2010 Mi. 5,1-4a
Kleiner Bahnhof für den großen Gott
Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. 2 Indes läßt er sie plagen bis auf die Zeit, daß die, welche gebären soll, geboren hat. Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel. 3 Er aber wird auftreten und weiden in der Kraft des HERRN und in der Macht des Namens des HERRN, seines Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden, so weit die Welt ist. 4 Und er wird der Friede sein. (Lutherbibel)
Für hohe Staatsgäste wird der rote Teppich ausgerollt. Um sie wird ein großer Bahnhof gemacht, auch wenn sie längst nicht mehr mit dem Zug, sondern im Flugzeug und Konvoi der Luxuslimousinen anreisen. Selbst in Wahlkampfzeiten käme kein Politiker von Rang und Namen auf die Idee für einen Termin im Dresdner Westen, die S- Bahn zu nehmen und in Cotta auszusteigen (Bhf Bild). Die S-Bahn und der Bahnhof sind nicht die Orte, um sich medienwirksam zu präsentieren.
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07 Wozu in der Bibel lesen |
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7.11.2010 2. Tim 3,14-17
Wozu in der Bibel lesen?
14 Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast 15 und dass du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. 16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt. (Luther)
Eine ältere Frau schaut zu, wie Kleinkinder spielen. Sie staunt über den Eifer, den Willen und die Energie mit dem die Kinder ihrer Beschäftigung nachgehen. „Da steckt Leben drin!“ ist ihr Fazit. Nicht anders ging es Paulus, als er Timotheus auf die Bibel hinweist: Sie ist kein Buch wie jedes andere, denn da steckt Leben drin.
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3.10.2010, (20. Jahrestag der Dt. Wiedervereinigung) Joh 5,17-20;
Dabei sein ist alles
Vor 20 Jahren wurde mit einem Festakt die Wiedervereinigung unseres Landes besiegelt. Nach vierzig Jahren Teilung wurde wieder zusammengefügt was zusammen gehört. Es liegt ein besonderer Glanz über den Ereignissen: Die politische Wende, der Fall der Mauer war keine blutige, sondern eine „friedliche Revolution“, eine „Revolution der Kerzen“. Die Demonstrationen gingen von den Friedensgebeten aus, die mehr als ein Sammelpunkt der Unzufriedenen waren. Die Ausrichtung auf Gott und seinen Willen spiegelte sich im Ruf und der Haltung des Widerstands wider: Keine Gewalt. Als Christen danken wir Gott für die Wende. Sie erinnert uns an die Worte von Jesus in Joh. 5,17: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.
Gott ist um uns herum am Wirken! Er ist am Werk. Gott ist nicht untätig, sondern hinterlässt im Hier und Heute Spuren. Gott ist um uns herum am Wirken! Er ist nicht der altersschwache Mann, als den ihn die Spötter in Rente geschickt zu haben meinen. Gott ist um uns herum am Wirken! Er ist nicht der resignierte Schöpfer, den W.Borchert in seinem Stück „Draußen vor der Tür“ abtreten lässt, weil die Menschen ja doch nicht auf ihn hören. Gott ist um uns herum am Wirken!
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Mat 6,19-21.33:
Wo Dein Schatz ist...
6,19-21.24.33: Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
24 Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. 33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Jesus geht an den uns so bewegenden Fragen des Besitzes, des Kapitals und der Lebenserfüllung nicht vorüber. Viele träumen davon: Wenn ich einmal reich bin, dann... Wenn ich dies und jenes erreicht habe, dann… Wir fragen: Was machen wir mit dem Geld, Besitz und den Möglichkeiten? Jesus fragt uns: Was machen das Geld, der Besitz und deine Möglichkeiten mit Dir?
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01 Wenn Gott den Weg versperrt |
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Apg. 9,1-9 Wenn Gott uns den Weg versperrt …ist seine Gnade am Werk …lädt er zur Umkehr ein …will er uns in Dienst nehmen
Liebe Gemeinde, Es gibt Ereignisse, die alles auf den Kopf stellen. Es gibt Ereignisse, die alle Planungen und Überlegungen über den Haufen werfen. Heute hat man noch so gedacht, war der festen Meinung, dass, - und dann ist auf einen Schlag alles anders. Unfälle, Lottogewinne, Arztdiagnosen, eine Kündigung oder ein attraktives Job- Angebot, ein Mensch in den wir uns verlieben usw. verändern das Leben. Viele mussten es schon erleben, wie ihre Pläne durchkreuzt wurden. Doch wie viele entdeckten dadurch auch neue Wege und Möglichkeiten! Dies gilt umso mehr, wenn Gott Wege versperrt bzw. durchkreuzt.
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